Herumkommen in Angkor: Tuk Tuk, Fahrrad, Motorrad, Bus oder Limousine

Patrick Woessner am
Herumkommen in Angkor per Tuk Tuk, Taxi, Fahrrad, Motorrad / Moped oder Bus
Die Tempel von Angkor lassen sich per Tuk Tuk, Taxi, Fahrrad, Motorrad / Moped oder Bus erkunden. Welches das richtige Verkehrsmittel ist, hängt auch davon ab, wie man den Besuch der Tempel gestalten möchte.
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Einige Kilometer wirst Du bei einem Besuch im Angkor Archaeological Park ohnehin zurücklegen – beim Besichtigen der Tempel selbst. Dazu kommt die Anfahrt aus Siem Reap.

Zu Fuß ist das nicht machbar. Vielleicht theoretisch schon, bei den Temperaturen ist es aber nicht wirklich eine Option 🙂

Zur Wahl steht, ein Tuk oder eine Limousine mit Fahrer anzumieten, mit dem Fahrrad oder Motorrad selbst aufzubrechen oder an einer geführten Tour mit eine Bus teilzunehmen.

Wie Du in rund um Angkor Wat und die anderen Tempel herumkommst, ist hier zusammengefasst.

Fünf Möglichkeiten zum Herumkommen in Angkor

Hast Du gegen ein wenig sportliche Betätigung nichts einzuwenden, ist das Fahrrad die günstigste und aktivste Art, im Archäologischen Park herumzukommen. Komfortabler geht es mit Tuk Tuk, Taxi bzw. Limousine oder Bus.

Ein eigenes Fahrzeug anzumieten, war in Siem Reap nicht ganz einfach. Ausnahme blieb zunächst der E-Scooter.

Mittlerweile hat sich die Situation geändert: Mittlerweile ist es auch für Ausländer möglich, in Siem Reap ein Moped oder Motorrad anzumieten.

Jedoch hat die Polizei Touristen auf dem Kieker, so dass Moped und Motorrad eher eine theoretische Möglichkeit bleiben. Bei meinen letzten Besuchen war ein Polizei-Checkpoint an der Zufahrtsstraße zu Angkor quasi obligatorisch.

Eine Zusammenfassung der Verkehrsmittel für das Herumkommen in Angkor findest Du nachfolgend in der Übersicht.

Tuk Tuk

Tuk TukFür westliche Besucher scheint das Tuk Tuk das bevorzugte Verkehrsmittel zu sein.

Ein Tuk Tuk kannst Du über Dein Hotel oder Guesthouse buchen oder einfach einen Preis in Siem Reap aushandeln.

Die Tuk Tuk Fahrer warten an jeder größeren Straße in Siem Reap auf Kundschaft. Es gibt definitiv ein Überangebot.

Hier erfährst Du Wissenswertes zu den Tuk Tuk-Preisen in Siem Reap.

Üblich ist es, einen Tuk Tuk Fahrer für den ganzen Tag anzuheuern. Während die Kundschaft sich die Tempel anschaut, macht es sich der Tuk Tuk Fahrer bequem und spannt ein wenig aus 🙂

Private Limousine bzw. Taxi

Siphan (Taxi-Fahrer in Siem Reap) mit seinem FahrzeugDie komfortabelste Möglichkeit für einen Besuch von Siem Reap ist die private Limousine. Mit einem Auto geht es komfortabler und auf Wunsch mit Klimaanlage zu den Tempeln von Angkor.

Preislich ist ein privater Fahrer natürlich etwas teurer. Einige Ausflugsanbieter bietet Komplettpakete aus Limousine, Fahrer und Tempel Guide an.

Da liegt man preislich bei etwa 60,- US$ für einen Tagesausflug (ohne Angkor Ticket).

Ein Freund von mir ist mittlerweile mit einem Toyota Highlander (SUV) als Taxi-Fahrer selbständig und kann Dir günstigere Taxi-Preise anbieten.

Wenn Du einen Taxi-Fahrer bzw. Chauffeur in Siem Reap suchst, kann ich Dir empfehlen, mit ihm Kontakt aufzunehmen:

Phat Siphan (Taxi Fahrer in Siem Reap)

Tel. (primär): +855 78 575 825 (Mobil – Cellcard by Mobiltel)
– obige Nummer ist auch über WhatsApp erreichbar –

Tel. (alternativ): +855 98 574 119 (Mobil – Smart by Axiata)

Facebook Messenger – Link zum Facebook-Profil

Webseite – Link zur Webseite

Siphan kommt aus einem Dorf ein wenig außerhalb von Siem Reap, hat zuvor als Tuk Tuk-Fahrer und anschließend als Rezeptionist in der gehobenen Hotellerie in Siem Reap gearbeitet.

Er spricht also Englisch und kennt sich gut in Siem Reap und bei den Tempeln aus.

Du kannst bei ihm Tagesausflüge (private Touren) wie z.B. zu den Tempeln buchen. Er fährt aber auch andere kürzere oder  längere Strecken (klassische Taxi-Fahrten).

Bei Kontaktaufnahme bitte Grüße von Patrick ausrichten – ich kriege keine Provision 🙂

Mehr zu seinen Taxi-Diensten findest Du auch hier.

Taxi-Fahrer Siem Reap - Siphan

Fahrrad

FahrradZusammen mit Tuk Tuk und Taxi bzw. Limousine haben sich Fahrrad-Touren durch den Archäologischen Park zu einer beliebten Möglichkeit gemausert, um im Archäologischen Park herumzukommen.

Die Voraussetzungen sind gut: Von Siem Reap dauert die Fahrt mit dem Fahrrad zum Parkgelände nur eine halbe Stunde.

Das Gelände im Angkor Archaeological Park ist ziemlich flach, so dass auch längere Fahrradtouren nicht weiter beschwerlich sind.

In Siem Reap gibt neben einfachen Fahrrädern (ca. 1 US$ pro Tag) auch MTBs und hochwertige Fahrräder anzumieten (ab 2 US$ pro Tag aufwärts).

Motorrad, Moped, Auto oder E-Scooter

E-ScooterIn Siem Reap ist es Touristen eigentlich verboten, ein Motorrad oder Moped anzumieten.

Zunächst gab es einige „Schlupflöcher“ und mittlerweile gibt es problemlos ein Motorrad oder Moped auch für Ausländer.

Auch Autos können mittlerweile von Touristen angemietet werden.

Jedoch wird die Polizei immer präsenter in Siem Reap und winkt gezielt Touristen heraus. Begründung sind Unfälle verursacht von unerfahrenen Fahrern, was auch tatsächlich vorkam.

Lange Zeit war der E-Scooter die einzige praktikable Möglichkeit, um als Ausländer im Archäologischen Park mit einem eigenen Fahrzeug herumzukommen.

Der Vermieter für E-Scooter in Siem Reap heißt Green e-bike und unterhält Ladestationen im gesamten Stadtgebiet und auch im Angkor Archaeological Park. Der Mietpreis beträgt 10 US$ pro Tag.

Mehr liest Du in der Übersicht Fahrzeug mieten.

Minivan oder Bus

BusGerade bei chinesischen Touristen sind geführte Tagesausflüge mit einem Reisebus populär. Die meisten Bustouren werden im Rahmen von Pauschalreisen aufgelegt.

Aber auch einige Hotels bieten geführte Bustouren durch den Angkor Archaeological Park an.

Mir sind im Archäologischen Park nicht viele westliche Besucher untergekommen, die mit dem Bus unterwegs sind. Einige deutsche Reiseveranstalter bieten die Bustour im Zuge von einer Pauschalreise mit an.

In lokalen Reisebüros in Siem Reap und über manche Hotels und Gästehäuser gibt es die Möglichkeit, eine Tour mit einem Minivan zu buchen, den man sich mit einer kleineren Gruppe teilt. Meist ist bei einer solchen Tagestour ein Mittagessen inbegriffen.

Patrick WoessnerAutor
Ich bin Patrick (32) und ich bin viel unterwegs. Der Reiseblog Trip Angkor ist nach der zweiten Kambodscha-Reise entstanden. Mittlerweile sind es noch noch einige mehr Reisen dorthin geworden. Mit der Zeit bin ich so etwas wie ein Kambodscha-Experte geworden und teile hier meine Erfahrungen.
Mehr Infos zu mir gibt es hier bei Trip Angkor auf der oder auch auf meiner Persönlichen Webseite.
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