Kampot und Kep an der Küste von Kambodscha

Kampot und KepKampot und Kep liegen im Südwesten von Kambodscha unweit der Grenze zur Vietnam.

Die beiden kleinen Städte sind nur eine 30-minütige Fahrt voneinander entfernt und werden deswegen häufig zusammen besucht.

Was Kampot und Kep gemeinsam haben: Hier geht es sehr entspannt zu.

Wer es lebhaft (und hektisch) mag, ist in Phnom Penh oder Siem Reap besser aufgehoben. Aber man wird ja auch nicht jünger 😉

Von Kampot nach Kep (und vice versa)

Eigentlich haben Kampot und Kep (bis auf die Nachbarschaft) nichts miteinander zu tun.

Die kleine Stadt Kampot liegt am Fluss Teuk Chhou, der ins Meer mündet und bildet gleichzeitig das Zentrum der gleichnamigen Kampot Provinz, die weit über die Grenzen der Stadt hinausgeht.

Kep ist eine eigene Provinz, die jedoch ungleich kleiner ist. Die Kep Provinz wird vollständig von der Kampot Provinz umschlossen, welche bis zur Grenze von Vietnam reicht.

Auf einer Kambodscha-Reise heißt es dennoch für viele: Ich war in Kampot / Kep.

Die beiden Orte liegen sehr nah beieinander.

Per Minibus / Tuk Tuk / Motorrad bist Du gerade einmal 30 Minuten unterwegs, wenn Du von Kampot nach Kep (oder anders herum) fahren möchtest.

Mehr als Pfeffer in Kampot

Weit über die Grenzen von Kambodscha hinaus ist der Kampot-Pfeffer bekannt.

Zwar gehören die Pfeffer-Farmen in der Kampot-Provinz nicht zu ertragstärksten, jedoch ist der Pfeffer besonders aromatisch.

Kommentar von Patrick

Kampot-Pfeffer wird selbst nach Deutschland exportiert. Wenn Du Dich für die Herstellung von Pfeffer interessierst, kannst Du eine Pfeffer-Farm besuchen.

Wer auf einer Reise durch Kambodscha hierher kommt, interessiert sich natürlich nicht nur für den Kampot-Pfeffer.

Was es in Kampot und Umland zu entdecken gibt, darum geht es nun.

Kolonial-Architektur in Kampot

Auch in Kampot gibt es Kolonial-Architektur aus Zeiten von Französisch-Indochina zu sehen

Anreise nach Kampot

Zug nach Kampot

Ein Zug auf dem Weg von Phnom Penh nach Kampot

Kampot ist an die einzige aktive Zugstrecke, auf der Personen in Kambodscha befördert werden, angeschlossen.

Das ist die Zugstrecke Phnom Penh – Takeo – Kampot – Sihanoukville.

Du hast also die Möglichkeit, per Zug nach Kampot anzureisen.

Folgende Fahrtzeiten kannst Du einplanen:

  • Von Phnom Penh nach Kampot: 5 Stunden
  • Von Sihanoukville nach Kampot: 2 Stunden

Der Zug nach Kampot ist nicht der schnellste Weg der Anreise, jedoch eine der wenigen Möglichkeiten, innerhalb von Kambodscha überhaupt per Zug zu reisen.

Schneller geht es per Minibus. Hier sind es ca. 3 Stunden ab Phnom Penh. Ab Sihanoukville sind es per Bus 2 Stunden wie auch per Zug.

Einen Flughafen hat Kampot nicht.

Unterkünfte in Kampot

Durian Roundabout in Kampot

Der Durian Roundabout markiert das Zentrum von Kampot

Kampot ist relativ überschaubar, so die Lage der Unterkunft nicht extrem wichtig ist.

Am lebhaftesten ist rund um den Durian Roundabout, einem Kreisverkehr, an dem mehrere Straßen im Zentrum von Kampot zusammenlaufen.

Den berühmten Sonnenuntergang, nette Unterkünfte und gute Restaurants gibt es hingegen am Flussufer vom Teuk Chhou

Vom Durian Roundabout sind es jedoch lediglich 300 Meter bis zum Fluss.

Du siehst, Kampot ist überschaubar 🙂

Kool Kampot
1,2 Kilometer von Durian Roundabout
Hervorragend
Backpacking / Budget
MAKK Hotel
1,1 Kilometer von Durian Roundabout
Sehr gut
Mittlere Preisklasse
La Java Bleue Hotel
300 Meter von Durian Roundabout
Sehr gut
Mittlere Preisklasse
Mea Culpa Kampot
900 Meter von Durian Roundabout
Hervorragend
Mittlere Preisklasse
Bilder und Hotelstammdaten via Agoda Feed

Luxus-Hotels in Kampot gibt es nicht. Jedoch gibt es eine durchaus gute Auswahl an Unterkünften, bei denen sich das ein oder andere gute Guesthouse oder Hotel findet.

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in Kampot

Aktivitäten, Touren und Ausflüge in Kampot
Ort vorausgewählt

Bokor Mountain / Hill Station / Old Casino

Kirche auf Bokor Mountain

Alte Kirche der Franzosen auf Bokor Mountain

Der Ausflug schlechthin führt zum Bokor Mountain.

Am höchsten Punkt liegt die Bokor Hill Station (auch Old Casino genannt). Hier befindest Du Dich 1.048 m über dem Meeresspiegel.

Die Bokor Hill Station haben die Franzosen zu Zeiten von Französisch-Indochina errichtet.

Dabei sollte die Bokor Hill Station als Ort der Entspannung dienen und die Möglichkeit, der Hitze zu entkommen, bieten.

Das funktioniert auch ganz gut: Es ist vergleichsweise kühl auf dem Bokor Mountain.

Kommentar von Patrick

Ein Ausflug auf Bokor Mountain ist quasi Pflicht – der Ausflug ist schön und die frische Brise oben erfrischend.

Wenn Du einen Ausflug auf den Bokor Mountain machst, solltest Du ggf. eine lange Hose und etwas zum Überziehen mitnehmen.

Bokor Hill Station

An der Bokor Hill Station wird aktuell gebaut

Am Berg bleiben auch gerne Regenwolken „hängen“. Selbst wenn in Kampot die Sonne scheint, kann es sein, dass Dich auf dem Bokor Mountain regen erwartet.

Die Straße hinauf auf den Berg ist in sehr gutem Zustand.

Die Sokimex-Gruppe hat das Areal auf dem Bokor Mountain von der Regierung gepachtet und neben einem riesigen Casino auch eine neue Straße errichtet.

Du kannst bequem per Motorrad von Kampot auf den Bokor Mountain fahren oder alternativ einen Fahrer für den Tagesausflug anheuern.

Übrigens: An der Bokor Hill Station wird gerade gebaut. Mit der ehemaligen „Geister-Atmosphäre“ dürfte es bald vorbei sein.

Sonnenuntergang am Fluss Teuk Chhou

Wer nach Kampot reist, lässt die Seele baumeln.

Den Sonnenuntergang am Flussufer zu betrachten, ist dabei keinerlei eine rein touristische Aktivität. Auch jede Menge Khmer kommen in den frühen Abendstunden zum Fluss und Treffen sich dort mit Freunden oder treiben Sport.

Zeitgleich zum Sonnenuntergang fahren viele Fischer mit ihren Booten hinaus.

Wer den Sonnenuntergang vom Wasser aus beobachten will, kann eine „Sunset Cruise“ buchen. Tickets gibt es in Reisebüros und Unterkünften in Kampot.

Sonnenuntergang am Fluss in Kampot

Malerische Sonnenuntergänge können am Flussufer in Kampot bestaunt werden

Mehr als Krabben in Kep

Die Sehenswürdigkeit Nr. 1 in Kep ist der Krabbenmarkt.

Jedoch kann ich beruhigen: Es gibt durchaus noch mehr Möglichkeiten, etwas in Kep zu unternehmen, als Krabben zu essen 🙂

Kommentar von Patrick

Einmal ein Krabben-Gericht essen, dürfte Pflicht bei einem Besuch in Kep sein. Restaurants, die frische Krabbben anbieten, gibt es gleich neben dem Krabbenmarkt.

Was für Kampot gilt, trifft auf Kep umso mehr zu: Hier geht es überaus entspannt zu. Keine Hektik und kein Trubel.

Aussichtsturm mit Blick auf Kep Beach

Ein Aussichtsturm mit Blick auf Kep Beach und die Küste

Anreise nach Kep

Highway von Kampot nach Kep

Teile vom Highway von Kampot nach Kep sind bereits neu gemacht

Die meisten Besucher von Kep waren zuvor in Kampot.

Für die Fahrt musst Du lediglich 30 Minuten einplanen. Ob Du per Bus / Tuk Tuk / Motorrad von Kampot nach Kep fährst, ist dabei ziemlich unerheblich.

Aufgrund der kurzen Entfernung zwischen Kampot und Kep kommen viele Besucher auch nur für einen Tagesausflug.

Da es einige nette Unterkünfte in Kep gibt, kann ich aber durchaus empfehlen, für ein paar Tage zu kommen.

Alternativ kannst Du auch direkt per Bus von Phnom Penh (ca. 3,5 Stunden) oder von Sihanoukville (ca. 2,5 Stunden) anreisen. Teilweise haben die Bus-Verbindungen einen Zwischenstopp in Kampot.

Unterkünfte in Kep

Kep hat kein wirkliches Zentrum.

Im Vergleich zu Kampot ist Kep weitläufiger. Das Zentrum (zumindest für touristische Besuche) würde ich beim Krabbenmarkt (Crab Market) oder Kep Beach ansetzen.

Egal wo die Unterkunft liegt – ein Motorrad anzumieten ist sinnvoll, um mobil zu sein. Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit, Ausflüge per Tuk Tuk zu unternehmen.

Bacoma Guesthouse
900 Meter von Kep Beach
Hervorragend
Backpacking / Budget
Botanica Guest House
3,2 Kilometer von Kep Beach
Sehr gut
Backpacking / Budget
Villa Romonea
1,8 Kilometer von Kep Beach
Sehr gut
Gebhobene Preisklasse
Knai Bang Chatt Resort
1,5 Kilometer von Kep Beach
Sehr gut
Luxus-Preisklasse
Bilder und Hotelstammdaten via Agoda Feed

Viele der Unterkünfte (überwiegend Guesthouse) werden von französischen Inhaber geführt. Überhaupt haben sich viele Franzosen als Auswanderer in Kep niedergelassen.

Einige der Hotels / Guesthouses haben einen schönen Salzwasser-Pool.

In Kep gibt es auch das ein oder andere Luxus-Resort. Wer ein luxuriöses Hotel sucht, wird in Kep eher fündig als in Kampot.

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in Kep

Aktivitäten, Touren und Ausflüge in Kep
Ort vorausgewählt

Krabbenmarkt (Crab Market)

Kep ist berühmt für die Krabben, die vor der Küste gefischt werden.

Zum Verkauf wird der Fang auf dem Krabbenmarkt (Crab Market) von Kep angeboten.

Der Krabbenmarkt ist überschaubar. Neben Krabben werden auch einige andere Waren zum Verkauf angeboten.

Wer Krabben frisch essen möchten: Gleich neben dem Markt liegen mehrere Restaurants, die frisch zubereitete Krabben anbieten.

Crab Market Kep (Krabbenmarkt)

Auf dem Crab Market (Krabbenmarkt) wird frischer Fang zum Kauf angeboten

Tag am Strand (Kep Beach)

Zwar ist Kep Beach kein absoluter Traumstrand (suchst Du den, bist Du in Sihanoukville besser aufgehoben).

Für einen entspannten Tag am Strand und das ein oder andere erfrischende Bad im Meer reicht Kep Beach jedoch allemal aus.

Kommentar von Patrick

Wer Traumstrände sucht, ist in Kep falsch. Ein entspannter Tag am Strand oder am Pool ist jedoch allemal möglich.

Alternative: Gleich mehrere Unterkünfte in Kep haben teilweise sehr schöne Meerwasser-Pools.

Selbst wenn Du kein Hotel-Gast bzw. Guesthouse-Gast bist, kannst Du den Meerwasser-Pool häufig gegen eine Tagespauschale nutzen.

Kep Beach - Strand in Kep

Kep Beach ist der Strand Nr. 1 in Kep

Entspannung pur in Kampot und Kep

Kampot / Kep als Station einer Kambodscha-Reise

In Kampot und Kep bist Du richtig, wenn Du die Seele baumeln lässt.

Hier bist Du in der Provinz. Es geht entspannt zu und das kann durchaus eine tolle Reiseerfahrung sein, was insbesondere gilt, wenn Du zuvor an einem hektischeren Ort warst.

Müßte ich Kampot und Kep mit einem anderen Ort in Kambodscha vergleichen, würde ich sagen, von der Atmosphäre her passt am ehesten Battambang.

Das heißt natürlich nicht, dass Kampot und Kep langweilige sind.

Mit Bokor Mountain und Bokor Hill Station (Old Casino) oder dem Krabbenmarkt (Crab Market) gibt es durchaus einige Sehenswürdigkeiten und Unternehmungen.

Ansonsten ist es hier perfekt, wenn Du auf Deiner Kambodscha-Reise entspannen willst.

Weiterreise nach Vietnam

Für einige Reisende ist Kampot / Kep auch die letzte Station auf einer Kambodscha-Reise.

Nur eine gute Stunde dauert die Fahrt bis zum nächsten Grezübergang bei Prek Chak (Kambodscha) bzw. Xaxia (Vietnam). Der Grenzübergang wird auch Ha Tien genannt.

Relativ einfach ist es also, von Kampot nach Vietnam bzw. von Kep nach Vietnam weiter zu reisen.

Veröffentlicht am Patrick
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Kommentare zum Beitrag - Kampot und Kep an der Küste von Kambodscha
  1. Paul Kulinski sagt:

    Hallo,

    hier noch zwei kleine vielleicht hilfreiche Ergänzungen für Kep:
    1. Reaksmey Krong Kep Guesthouse (bei booking.com zu finden), einfach aber wirklich sehr sauber und super freundliches Personal, 20m vom Krabbenmarkt entfernt, Preis aktuell etwa 21 EUR pro Nacht ohne Frühstück (gibts am Krabbenmarkt)
    2. Rabbit Island: Start vom Hafen, kostet ein paar Dollar für die Überfahrt, zur Zeit noch sehr ruhig (war am 21.11. dort) und idyllisch, nur ein paar Leute dort, Essen & Trinken (direkt am Strand) mit üblichen Preisen, Fazit: wie Sihanoukville, nur ruhiger

    Gruß
    Paul

  2. Denise sagt:

    Hallo Patrick,

    kannst Du mir sagen, ob für einen Besuch auf dem Bokor Mountain ein Eintrittsgeld anfällt?

    Wie lange dauert die Fahrt von Kampot aus?

    Viele Grüße,
    Denise

    • Patrick sagt:

      Hallo Denise,

      der Eintritt für Bokor Mountain wurde kürzlich abgeschafft. Im November war ich da und in der Tat wurde nicht mehr „kassiert“. Siehe hier:
      http://www.khmertimeskh.com/5085357/no-entrance-fees-bokor-resort/

      Bis zum Eingangstor zum Bokor National Park sind es von Kampot aus ca. 20-30 Minuten und dann noch einmal 20-30 Minuten bis nach oben zum Kreisverkehr.

      Wegen der Serpentinen zieht sich die Fahrt ein wenig…

      Viele Grüße,
      Patrick

      • Denise sagt:

        Vielen Dank. Das sind ja gute Nachrichten 🙂

      • RuthF sagt:

        Hallo, ich wollte nur mal sagen, dass wir den Bokor Mountain NP eigentlich ziemlich unansehnlich und enttäuschend fanden. Wir sind mit dem Moped von Kampot angereist; die Fahrt auf der Serpentinenstrasse war vom Parkeingang bis nach oben auf dem Plateau recht schön, angenehm und die Strasse war wohl die beste Strasse, die wir während eines Monats in Kambodscha gesehen haben. Auch gab es viel Regenwaldbewuchs an den steilen Hängen. Aber einmal oben angekommen, war’s vorbei mit grün… Vielleicht weil’s nicht in der Regenzeit war?
        Als wir dann u.a. beim Bokor Mountain Gebäude angehalten sind, waren wir wirklich enttäuscht: die Vegetation war karg (keine Bäume, nur so Gestrüpp – wir hatten uns einen Nationalpark anders vorgestellt), der Wind fegte uns um die Ohren, Touristen liefen blöd umher und zu essen gab’s auch nur eine Miniauswahl an Fastfood (Chips etc.), sonnenwarmes Obst und ungekühltes Bier oder Cola aus Dosen. Pech war natürlich auch, dass wir die wahrscheinlich umwerfende Aussicht nicht geniessen konnten, weil es ziemlich diesig war. Die Aussicht bis auf die Küste wäre sicher ein Highlight gewesen. Wir haben den Rest des Plateaus nicht mehr besucht.
        Da war jedenfalls unser Tagesausflug mit dem Moped zur Pfefferplantage „The Plantation“ (oder so) bei Kampot wesentlich idyllischer, abenteuerlicher, interessanter und vorallem abwechslungsreicher; an dem Tag gab es fast alles, was man sich als Westler vielleicht in Südkambodschas Hinterland nur wünschen kann: authentische Dörfer mit winkenden Bewohnern, ein wunderschöner See und dann halt diese Plantage, wo wir kurz vor Schluss der öffnungszeit noch sehr erfreut empfangen und herumgeführt wurden (wir waren nur zu zweit!!!). Im Bokor NP gab’s keine kambodschanische Menschenseele, die auch nur irgendeiner Weise freundlich gesinnt unsere Blicke streifte (bis auf einige Touristen). Wir können bis heute den Hype um diesen Ort nicht verstehen.

        • Patrick sagt:

          Hallo Ruth,

          einen „Hype“ um Bokor Mountain wollte ich hier nicht unbedingt anzetteln 🙂 Es ist ganz einfach ein netter Tagesausflug.

          Es stimmt, dass die Vegetation oben eher karg ist. Das ist auch in der Regenzeit so. Touristischer wird es auch und die Bauprojekte mit chinesischem Geld sind auch so eine Sache.

          Die Aussicht ist schön und es kann auch an einem heißen Tag in Kampot dort oben angenehm frisch sein.

          Vieles ändert sich – ich empfehle den Tagesausflug auf Bokor Mountain für diejenigen, die für ein paar Tage in Kampot sind, dennoch weiterhin.

          Viele Grüße,
          Patrick

  3. Philipp sagt:

    Hallo und danke für die tollen Tipps hier, aaaber…
    Bokor Mountain Hill Station wird in ein chinesisches Kasino umgebaut – leider furchtbar!!
    Der Rest ist wirklich schön und Ausflüge zur ‚La Plantation‘ oder ‚Phnom Chnork‘ sind sehr cool.
    LG

    • Patrick sagt:

      Hallo Philipp,

      ich habe es mittlerweile auch gehört.

      Als ich letztens da war, hatten zwar die Bauarbeiten an der Bokor Mountain Hill Station bereits begonnen, jedoch war noch nicht abzusehen, was daraus werden soll…

      Viele Grüße,
      Patrick

    • Tom sagt:

      Es ist krass, was derzeit in Kambodscha passiert. Ein Ausverkauf an China ist im Gange.

      Man richtet sich darauf aus, dass chinesische Investoren und Touristen die Geldbringer der Zukunft sind.

      Bokor Hill Station, Kampot ist da nur ein Beispiel dafür.

  4. Jana sagt:

    Hi Patrick,

    wir sind ein junges Paar (29 + 31) und suchen eine entspannte Unterkunft, um ein paar Tage in Kampot auszuspannen.

    Kannst Du uns ein Hotel in Kampot (oder eine andere Unterkunft) empfehlen, die ein bisschen außerhalb liegt?

    Viele Grüße,
    Nico + Jana

  5. Franky sagt:

    Moin, Moin von der sonnigen Weser.
    Jetzt ist es endlich soweit. Ab August 2018 gibt es Rente. Ist zwar nicht die Welt, aber es wird schon langen. Da ich meinen Lebensabend nicht in Deutschland verbringen möchte sehe ich mich nach Alternativen um. Asien wird es auf jeden Fall werden. Kambodscha ist für mich eines meiner bevorzugten Ziele. Ich bin im Jahr 2011 schon einmal 5 Monate im Land gewesen und habe den Aufenthalt sehr genossen. 2015 war ich noch einmal für 9 Tage beruflich in PP. Jetzt Plane ich einen Aufenthalt von November 2018 bis Mai 2019. Mein erster Weg wird mich nach Kampot führen. Jetzt einige Fragen. Kann mir jemand hier aus dem Forum sagen welches Visa für diesen Zeitraum das beste ist? Ich möchte während des Aufenthalts auch nach Vietnam und Laos. Wie sieht es aktuell mit der Visavergabe für Rentner aus? Gibt es das ER- Visa wirklich und mit welchen Kosten muß ich rechnen? Die Botschaft in Berlin war nicht so Auskunftsfreudig. Hat jemand aktuelle Erfahrungen mit Battambang als Ort zum dauerhaften Leben? Ich freue mich auf viele Antworten – greetings – Franky

    • Simon sagt:

      Hallo Franky, falls du das noch liest. Du bekommst problemlos ein Jahres visum für etwa 270 dollar. Nicht wundern, es ist ein businessvisum, heisst aber natürlich nicht das du dann arbeiten musst ;). Für ein halbes Jahr kostet es um die 180 dollar, multientry. Du kannst also munter rein und raus mit diesem Visum, es ist auch an keine Bedingungen gebunden, das bekommt jeder der es bezahlt.
      Ich bin auch im Winter in Kambodscha, hatte da bisher noch keine Probleme. Es gibt in kampot zig anbieter, allerdings mit recht krassen preisunterschieden. Da du aber sowieso bei Einreise einen monat visum bekommst hast du genug Zeit dir da einen vernünftigen Anbieter zu suchen. Ich finde Kampot als Rentner eine gute Wahl, recht ruhig, trotzdem bequem zum einkaufen und das Krankenhaus ist im Fall der Fälle entgegen allgemeiner Ansicht nicht schlecht. Wünsche dir viel spass in Kamboscha 🙂

    • RuthF sagt:

      Battambang ist als Wohnsitz sicher schon interessant aufgrund seiner grossen Bevölkerungzahl. Es gibt dort sicher keinen Mangel an Restaurants und einfacher) medizinischen Versorgung. Ausserdem wird die Stadt immer mehr für den Tourismus herausgeputzt. Dann gibts auch automatisch vermehrt westliche Produkte zu kaufen, was auf Dauer angenehm sein kann (Rasierschaum, gutes Brot, Aufschnitt etc). Sicher warst du schon während deiner ersten Reise dort. Wir werden erst im Februar das erste Mal in Battambang sein. Bisher sind meine Erkenntnisse zu Battambang also nur reine Theorie und basiert auf Recherchen. Visa sind für uns Schweizer auch anders zu behandeln. Daher keine wirklich konkreten Tipps zu Battambang. Sorry. Wenn es bei uns in ein paar Jahren soweit ist, dass wir in Rente gehen können, denken wir allerdings auch an Kambodscha und wir „suchen“ auch schon mal vorab, wo’s genau sein könnte. Für unsere Zukunftspläne steht zur Zt. Kampot an erster Stelle. Es liegt dichter an PP, was sich als praktisch erweisen könnte, allein schon wegen der direkten internationalen Flugverbindungen in PP. Kampot empfanden wir jedenfalls 2017 als einen der angenehmsten Orte von Kambodscha. Sehr nette Menschen, recht gute Infrastruktur, strategisch gute Lage. Kaum Schlepper und viele schöne Terrassen zum Abhängen. Essen/Restaurants immer noch günstig (aber wahrscheinlich nicht so günstig wie Battambang). Sehr angenehm empfanden wir die Nähe zum Meer (man ist mit dem Moped in einer guten halben Stunde in Kep oder im dörflichen Hinterland). Sihanoukville ist auch nicht extrem weit und es fahren regelmässig Busse dorthin, um dann gleich auf eine Fähre zu den Koh Rong Inseln zu kommen, um der Hektik und dem Staub der Städte auf einem der weissen Sandstrände zu entfliehen.
      PS: Sihanoukville empfanden wir als extrem nervig, hektisch und alles andere als idyllisch (ehrlich gesagt fanden wir es so richtig hässlich). Ständig (!) wurden wir angelabert, was wir kaufen sollten, Fingernägel machen lassen und wo wir wann was essen sollten. Keinen Schritt ohne „heisse“ und natürlich „very cheap“ Tipps der ansässigen Bevölkerung… Vielleicht ist es anders am weiter entfernten Otres Beach. Aber im Viertel um den Fähranleger etc. war es echt furchtbar. Ist vielleicht was für Leute, die Freunde von „Sehen und Gesehenwerden“, Billig-Ramsch-Shopping und Party-ohne-Ende sind.
      Battambang könnte, abgesehen von Kampot natürlich, eine gute Wahl sein. Wir werden es uns auch mal genauer anschauen.
      Ich wünsche dir von ganzem Herzen viel Glück in Kambodscha!!!!

  6. Kuda Ralph sagt:

    Hallo,
    wir sind eine Familie mit 3 Kindern im Alter von 7, 11 und 14. Wir kommen am 6.12. mit dem Flugzeug in Phnom Penh an und fliegen am 14.12. in Siem Reap wieder ab. Zwischendrin wäre uns ein Strandaufenthalt (Kep?) am liebsten.

    Was wäre eine sinnvolle Zeiteinteilung für die 3 Orte?
    Wie kommen wir am besten von einem Ort zum anderen?
    Es sollte einigermaßen entspannt zugehen…
    Tipps für Unterkünfte, die sinnvoll gelegen sind? Beim 2. Ort möglichst am Strand.
    Die Unterkünfte müssen nicht unbedingt ganz billig sein. Aber wir brauchen kein Luxushotel….

    Kambodscha ist noch ein Buch mit 7 Siegeln. Ich habe gute erfahren gemacht, mir von Erfahrenen Tipps geben zu lassen und auf dieser Basis dann weiter zu schauen.

    Danke und Grüße

    Isabel und Ralph

    • Patrick sagt:

      Hallo Isabel und Ralph,

      da die Anreise von Kep nach Siem Reap erneut über Phnom Penh führt, würde ich nach Ankunft in Phnom Penh nur für eine Nacht oder zwei Nächte bleiben und dann gleich weiter nach Kep.

      Als Familie sind Busreisen eher nicht entspannt, zumal nach Kep eher der Typ „Minibus“ (spärliches Platzangebot) unterwegs ist. Deshalb würde ich für die Strecke ein Taxi chartern (online über CamboTicket oder z.B. über die Unterkunft).

      In Kep würde ich ca. 3-4 Tage einplanen und auch einen Ausflug nach Kampot unternehmen (nur 30 Minuten Fahrtzeit, lohnt sich).

      Bezüglich netter Unterkunft direkt am Strand (Kep Beach) fiele mir das Saravoan Kep ein

      Danach weiter nach Siem Reap via Phnom Penh. Aus Komfortgründen würde ich wieder in Phnom Penh übernachten. Mit einem Nachmittagsflug könnte man die Übernachtung auch auslassen und trotzdem noch einigermaßen komfortabel reisen (Taxi von Kep zum Flughafen Phnom Penh ca. 3h).

      Alternativ in Phnom Penh übernachten und von dort aus den Bus nehmen oder wieder ein Taxi. Auf der Strecke Phnom Penh / Siem Reap sind immerhin komfortable Reisebusse (Giant Ibis z.B.) unterwegs.

      Für Siem Reap würde ich zum Abschluss ca. 3 Tage einplanen.

      Viele Grüße,
      Patrick

      • Hallo Patrick,

        herzlichen Dank!

        Aus verschiedenen Gründen – ich will hier jetzt nicht alles vollmüllen – sind wir jetzt 3 Nächte in PP und haben dann einen Bus nach SR gebucht. Dort sind wir noch 5 Nächte. Wer hätte denn Tipps für ein schönes Guesthouse/Hotel? Family mit 5, Frühstück und Pool wäre schön, denn (nicht nur) die kids sind nach Tagesausflügen gut fertig.

        Liebe Grüße Ralph

        • Patrick sagt:

          Hallo Ralph,

          kann ich verstehen – ggf. ohne Ausflug nach Kampot/Kep eine entspanntere Route.

          Bzgl. Unterkunft Siem Reap kann ich La Residence Watbo beisteuern.

          Ruhig, schöne Gartenanlage, sauberer und großer Pool und es gibt m.W. auch familienfreundliche Zimmer mit Verbindungstür. Ich war schon zweimal da und würde jederzeit wieder kommen!

          Viele Grüße,
          Patrick

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